Bereits zum vierten Mal steht eine neue Produktion von Alter Bridge am Start. Fortress knüpft dabei nahtlos an die eigens gesetzten Erwartungen an. Insbesondere das Songwriting-Duo Mark Tremonti und Myles Kennedy setzt sich dabei wieder gross in Szene.
Cry Of Achilles steht stellvertretend für die Musik von Alter Bridge. Ein aufwendiges Arrangement, das mit einem Intro beginnt. Der chorale Refrain, der auch zum mitsingen taugt. Auf musikalische Experimente haben sich die vier von Alter Bridge (glückerlicherweise) nicht eingelassen, und fahren da weiter, wo sie zuletzt mit ABIII aufgehört hatten.
Trockene, auf den Punkt gebrachte Riffs aus dem Hause Tremonti bilden das Fundament für Myles Kennedys Rockröhre, die zum besten gehört, was das Genre hergibt. Immer wieder spielt die Band auch mit Tempowechsel, wie beispielsweise in Bleed It Dry. Hier findet sogar ein richtig gutes bluesiges Solo seinen Platz. Mit Lover folgt eine kraftvolle Ballade, die ebenfalls eine ausgezeichnete Visitenkarte abgibt.
Ohne irgendwann den Faden zu verlieren besinnen sich Alter Bridge darauf, was sie am besten können: Gut strukturierte Songs zu schreiben. Wie moderner melodischer Metal klingen muss, das zeigt das Quartett in Songs wie Cry A River oder Fortress einleuchtend.
Fazit
Alter Bridge schaffen das Kunststück und erfüllen die hohen Erwartungen, die nach dem ebenfalls gelungenen Vorgänger-Album im Raum standen. Fortress ist absolut makellos produziert, und von Anfang bis zum Ende hörenswert. Das einzige, was ich bei Alter Bridge ab und zu ankreide, sind die etwas gleich klingenden Refrains. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau. Diese Scheibe gehört zum Besten, was das Jahr 2013 hervorgebracht hat.
Rating:
Tracklist:
01. Cry Of Achilles
02. Addicted To Pain
03. Bleed It Dry
04. Lover
05. The Uninvited
06. Peace Is Broken
07. Calm The Fire
08. Waters Rising
09. Farther Than The Sun
10. Cry A River
11. All Ends Well
12. Fortress
Reinhören:
Addicted To Pain
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