Mötley Crüe Frontmann Vince Neil schickt mit Tattoos & Tequila sein viertes Soloalbum in`s Rennen. Das kann eigentlich nur eine gewaltige Portion Rock`n Roll bedeuten. Speziell am aktuellen Album ist, dass Neil fast ausschliesslich Coverversionen ausgewählt hat.
Ein erstes Feuerwerk brennt Vince Neil jedoch mit der Eigenkomposition „Tattoos And Tequila“ ab. Der Song drückt auf`s Tempo, besticht durch kernige Riffs und der Mann am Mikro ist in Topform. Vollgas Rock`n Roll eben – what else?
Das meiste Material bietet einen Einblick in Vince Neils persönliche Einflüsse. Die Songs rocken alle noch ein wenig mehr als die Originale und sind zuweilen ausgezeichnet gelungen. So zum Beispiel Cheap Tricks „He`s A Whore“ oder den Sweets Klassiker „Ac/dc“. Nebst British Rock, ein wenig Glam Rock und einer Prise Country wagt sich Neal auch an Rockklassiker wie „Nobody`s Fault“ von Aerosmith.
Die zweite Eigenkomposition „Another Bad Day“ ist eine seichte Rockballade, der es eindeutig an Abwechslung und Tiefgang fehlt. Da hat der Opener wesentlich mehr zu bieten. Weiteres Rock`n Roll Kulturgut wie Creedence Clearwater Revivals „Who Will Stop The Rain“ oder Elvis Presleys „Viva Las Vegas“ wurde von Vince Neil und seiner Truppe solide eingespielt. Tattoos & Tequila ist ein schöner Querschnitt durch die Stile des Rock`n Roll, der mit einigen ungewohnten Coverversionen aufwartet.
Rating:
Tracklist:
01. Tattoos And Tequila
02. He`s A Whore
03. Ac/Dc
04. Nobody`s Fault
05. Another Bad Day
06. No Feelings
07. Long Cool Woman
08. Another Piece Of Meat
09. Who Will Stop The Rain
10. Viva Las Vegas
11. Bitch Is Back
12. Beer Drinkers And hell Raisers (Bonus Track)
Reinhören:
Tattoos & Tequila
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Genau so sah ich das auch. ;-)
Ich höre die Scheibe jetzt seit zwei Wochen und kann sie dir echt empfehlen :-)